Micron Document
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Maur
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Maur ist eine politische Gemeinde und ein Dorf im Bezirk Uster des Kantons ZĂŒrich in der Schweiz. Der Name Maur wird Schweizerdeutsch «Muur» ausgesprochen.

Contents

‱ Geographie
‱ Geschichte
‱ FrĂŒhzeit
‱ Das Meieramt
‱ Wappen
‱ Politik
‱ Gemeinderat
‱ Aesch/Forch
‱ Binz
‱ Ebmatingen
‱ Maur
‱ Uessikon
‱ Höfe
‱ Wirtschaft
‱ Verkehr
‱ Literatur
‱ Weblinks

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Geographie

Das Gemeindegebiet erstreckt sich vom westlichen Ufer des Greifensees bis zum Scheitel der Pfannenstiel-Kette zwischen Pfannenstiel (852 m ĂŒ. M.) im SĂŒden und Wassberg (728 m ĂŒ. M.) im Norden. Der Höhenunterschied vom See zum Pfannenstiel betrĂ€gt fast 400 Meter.

Das hĂŒgelige Gemeindegebiet wird zu etwa einem Viertel von WĂ€ldern und etwa zur HĂ€lfte von Feldern und Weiden bedeckt. Die Dörfer sind mehrheitlich bestimmt von EinfamilienhĂ€usern. Der See mit SchifflĂ€nde (Schiffsanlegestation), der Badeanstalt und der Pfannenstiel sind beliebte Wander- und Ausflugsziele. Das unter Naturschutz stehende Ufer des Greifensees ist unverbaut, was zum lĂ€ndlichen Aussehen der Gemeinde trotz ihrer NĂ€he zur Stadt ZĂŒrich beitrĂ€gt.

Das Ufer des Greifensees ist flach. Die Schwemmland-Ebene ist bei Maur am breitesten und verjĂŒngt sich deutlich gegen Norden. Der Hang, der sich an die Ebene anschliesst, ist fast durchgehend bewaldet. Danach folgen flachere Teile, auf denen sich die Dörfer und Äcker «am Berg» (Binz, Ebmatingen und Aesch) ausbreiten. Die HĂŒgel der Pfannenstiel-Kette sind oben flach und grĂ¶ĂŸtenteils bewaldet. Die zum Greifensee entwĂ€ssernden BĂ€che wie der Dorfbach und der Aschbach fĂŒhren nur wenig Wasser.

Geschichte

FrĂŒhzeit

Über 4000 Jahre alte Pfahlbauten am Greifensee sind die Ă€ltesten Zeugnisse menschlichen Lebens in der Gemeinde. Aus dieser Zeit der besiedelten Strandplatte 2750–2500 v. Chr. stammt der im Urteil der ZĂŒrcher KantonsarchĂ€ologie besterhaltene und bestdokumentierte jungsteinzeitliche Reusenfund der Schweiz und SĂŒddeutschlands von 2013: ein aussergewöhnliches, aus Ruten und Waldrebe-Ranken geflochtenes Zeugnis prĂ€historischer Fischerei, eine Korbreuse mit Fundort SchifflĂ€nde. Das in vielen Teilen gut erhaltene Objekt ist etwa 1 Meter lang, mit einem Durchmesser von 50 cm. Ein in die weite MĂŒndung geflochtener, ins Innere der Reuse sich verengender Trichter liess die Fische gegen die Strömung in den Korb schwimmen, jedoch kaum wieder zurĂŒck. Am sich verjĂŒngenden Vorderende der Reuse konnte sie mit einem Deckel geöffnet und die Beute entnommen werden. Solche GerĂ€tefunde ermöglichen Erkenntnisse ĂŒber den Fischkonsum der Menschen in jungsteinzeitlichen und bronzezeitlichen Seeufersiedlungen seit Beginn der Pfahlbauforschung. In diesen Umkreis gehören auch Mauremer Funde von Angelhaken aus Geweih und Bronze, Netzsenker aus gekerbten Kieseln und Netzschwimmer aus Pappelrinde. Die Belege stehen fĂŒr das Angeln, die Treib- und Stellnetzfischerei und die Reusensetzerei der prĂ€historischen Fischer.cite-ref-5[5]

GrabhĂŒgel in den WĂ€ldern nördlich von Maur und Belege aus Rettungsgrabungen in Ebmatingen beweisen, dass die Gegend auch zur Bronze-, bzw. Hallstattzeit bewohnt war. Zur Römerzeit bestand in Maur ein Gutshof, von dessen Überresten sich der Name der Gemeinde ableitet. Unter der Kirche wurden Spuren von römischen Mauern entdeckt.cite-ref-aeppli-6-0[6]

Zeit der Königshöfe

Die erste Kirche wurde um 700 erbaut (eine der Ă€ltesten im Kanton ZĂŒrich). Aus dieser Epoche wurden auch mehrere GrĂ€ber entdeckt: ein GrĂ€berfeld bei Aesch und mehrere GrĂ€ber unter der heutigen Kirche. Maur war damals ein lokales Verwaltungs- und Bewirtschaftungszentrum des zentralen Königshofs in ZĂŒrich. Erstmals schriftlich erwĂ€hnt wurde Maur in der zweiten HĂ€lfte des 9. Jahrhunderts im grossen Rotulus des GrossmĂŒnster in ZĂŒrich, das darin seine abgabepflichtigen BesitztĂŒmer zu Beginn des 9. Jahrhunderts aufzĂ€hlte. Mit GrĂŒndung der FraumĂŒnsterabtei in ZĂŒrich durch Ludwig den Frommen erhielt Maur um 830 eine neue Grundherrin, was aber bald zu Streitereien fĂŒhrte. Wie im grossen Rotulus festgehalten, wurde in einem Schiedsspruch des Bischofs von Konstanz aus dem Jahr 946 bestĂ€tigt, dass Maur, Ebmatingen und Binz ihre Abgaben ans GrossmĂŒnster zu leisten hĂ€tten.cite-ref-aeppli-6-1[6]

Das Meieramt

Die FraumĂŒnsterabtei setzte daraufhin einen Meier ein, der sich nicht nur um die Verwaltung des Hofs kĂŒmmerte, sondern auch die niedere Gerichtsbarkeit ausĂŒbte. Ausserdem stand ihm das in der Offnung von 1543 schriftlich verbĂŒrgte Recht der ersten Nacht zu, gemĂ€ss dem er mit jeder Braut der Gemeinde die Hochzeitsnacht verbringen durfte.cite-ref-7[7] Dieses Recht ist im ganzen deutschsprachigen Raum sonst nur noch in der Offnung fĂŒr Hirslanden und Stadelhofen belegt. Die Historiker glauben aber nicht, dass der Meier von diesem ius primae noctis wirklich Gebrauch machte. Denn der BrĂ€utigam konnte ihm auch einen Ersatz zahlen, und dies deuten sie weniger als Ersatz fĂŒr das entgangene VergnĂŒgen, sondern eher als EntschĂ€digung fĂŒr das Geschirr, Holz und Schweinefleisch, das der Meier und seine Frau an das Hochzeitsfest beizusteuern hatten.cite-ref-aeppli-6-2[6]

Der Meier von Maur wurde schon bald zu den BĂŒrgern, spĂ€ter zu den Rittern (Adligen) der Stadt ZĂŒrich gezĂ€hlt. Seinen Sitz hatte der Meier auf der Burg Maur, die damals wohl ein einfacher Wohnturm war.

Gerichtsherrschaft Maur

Anfang des 14. Jahrhunderts trat an Stelle des klösterlichen Meieramtes die Gerichtsherrschaft Maur innerhalb der Herrschaft Greifensee. Die Vogtei Ebmatingen hingegen lag seit dem Alten ZĂŒrichkrieg in der Hand des jeweiligen amtsĂ€ltesten BĂŒrgermeisters der Stadt ZĂŒrich.cite-ref-8[8] Der Gerichtsherr leitete auch die Gemeindeversammlung und nahm somit eine fĂŒhrende Rolle ein. Die Gerichtsherrschaft Maur gehörte von 1424 bis 1629/52 der Familie Aeppli und nach mehreren Familien in ZĂŒrich von 1749 bis 1775 dem berĂŒhmten Kupferstecher David Herrliberger. Letzterem wird nachgesagt, er soll die Herrschaft nur gekauft haben, um sein Ansehen zu heben. Als Gerichtsherr soll er weniger erfolgreich gewesen sein und mit Dorfbewohnern und dem Pfarrer verschiedene Streitigkeiten gehabt haben. 1775 verkaufte er die Gerichtsherrschaft an Heinrich Zollinger, einen Bauern aus Uessikon. Dieser war vor allem an den LĂ€ndereien interessiert und verkaufte die gerichtlichen Rechte an die Stadt ZĂŒrich. Maur wurde dadurch Teil der Stadtrepublik ZĂŒrich.cite-ref-aeppli-6-3[6]

Maur hatte zu dieser Zeit eine Taverne, zwei MĂŒhlen am Dorfbach, eine Badestube und ab 1604 eine Metzgerei. Die heutige Kirche stammt aus dem 16. Jahrhundert. Weitere MĂŒhlen entstanden in Uessikon im 16. Jahrhundert und fĂŒr kurze Zeit in Aesch im 19. Jahrhundert. In der alten MĂŒhle Maur ist heute das Ortsmuseum untergebracht.

Seit 1628 gibt es in Maur eine stĂ€ndige Schule. Keine zwanzig Jahre spĂ€ter wurde in Aesch eine Schule gegrĂŒndet, die bis 1660 auch von Ebmatinger Kindern besucht wurde. Uessikon erhielt erst 1772 eine offizielle und dauerhafte Schule. 1729 erhielt Maur ein eigenes Schulhaus, 1781 entstand in Uessikon das zweite SchulgebĂ€ude der Gemeinde. 1772 konnten nur rund ein Drittel der Schulbuben richtig lesen – Rechnen wurde nicht gelehrt.cite-ref-aeppli-6-4[6]

Politische Gemeinde Maur

1798 wurde Maur im Rahmen der Helvetischen Republik eine politische Gemeinde. Orts- resp. Zivilgemeinden in den einzelnen Dörfern bestanden aber noch ĂŒber 100 Jahre lang. Gemeindevorsteher war ein vom ZĂŒrcher Rat gewĂ€hlter Untervogt.cite-ref-9[6.1]

19. Jahrhundert

Im 19. Jahrhundert durchlief die Schweiz tiefgreifende politische und soziale VerĂ€nderungen, die auch das Leben in Maur beeinflussten. Nach der GrĂŒndung des modernen Bundesstaates 1848 wurde die föderale Struktur weiter ausgebaut, was die EigenstĂ€ndigkeit der Gemeinden stĂ€rkte. In dieser Zeit entwickelten sich auch in Maur lokale Verwaltungsstrukturen, und die Gemeinde ĂŒbernahm vermehrt Aufgaben in Bildung, SozialfĂŒrsorge und Infrastruktur.cite-ref-10[9]

Wirtschaftlich war Maur, wie viele lĂ€ndliche Gemeinden, von der Landwirtschaft geprĂ€gt. Im Gegensatz zu anderen Gemeinden, die im 19. Jahrhundert einen langsamen Strukturwandel erlebten, wurde Maur nicht von der Industrialisierung erfasst – Handwerk und kleinere Gewerbebetriebe blieben Nebenerscheinungen, aber viele Einwohner erledigten Heimarbeit, insbesondere Seidenweberei.cite-ref-11[6.2] Die EinfĂŒhrung der allgemeinen Schulpflicht und die Entwicklung des öffentlichen Schulwesens fĂŒhrten zu einer verbesserten Bildung der Bevölkerung, was auch in Maur spĂŒrbar war. In allen Ortsteilen wurden zur Mitte des Jahrhunderts neue SchulhĂ€user gebaut respektive GebĂ€ude angekauft.cite-ref-12[10]cite-ref-13[6.3]

20. Jahrhundert

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts erlebte die Schweiz eine Phase der Modernisierung und des wirtschaftlichen Aufschwungs. Auch in Maur wurden neue Infrastrukturprojekte realisiert, etwa im Bereich des Straßenbaus und der Wasserversorgung (1949 Inbetriebnahme der ersten Druckleitung in der Schweiz durch einen See)cite-ref-14[6.4]. Die Gemeinde wuchs langsam, blieb aber weiterhin stark landwirtschaftlich geprĂ€gt.cite-ref-15[11]

Die Gemeinde lag abseits der wichtigen Landstrassen – lange hatte man sich gegen einen Ausbau der Verkehrswege gestrĂ€ubt aus Angst vor fremden Heeren, die sich entlang dieser bewegen könnten. Etwas besser sah es am Berg aus: Über die Forch verkehrte ab 1905 Autobusse, die 1912 durch die Forchbahn ersetzt wurden. Beim Bau der Überlandstrassenbahn, die vor allem Milch in die Stadt bringen sollte, beteiligte sich auch die Gemeinde Maur. Nach Maur fuhr noch bis 1925 die Postkutsche, die auf der Strecke ĂŒber Witikon wĂ€hrend 52 Jahren unterwegs gewesen war.cite-ref-16[6.5]cite-ref-17[12]

Nach dem Zweiten Weltkrieg beschleunigte sich die Entwicklung: Die Bevölkerungszahl nahm zu, neue Wohngebiete entstanden und die Gemeinde wurde zunehmend in die Agglomeration ZĂŒrich eingebunden.cite-ref-18[6.6] Die Bedeutung von Gewerbe und kleineren Industriebetrieben blieb weiterhin gering. Die Landwirtschaft verlor zwar an Bedeutung, aber vor allem geprĂ€gt durch die NeuzuzĂŒger, die Maur als ruhige, lĂ€ndlichen Wohnort in NĂ€he zur Stadt ZĂŒrich schĂ€tzten. Bereits 1973 waren mehr als drei Viertel der arbeitstĂ€tigen Bevölkerung ausserhalb der Gemeinde tĂ€tig.cite-ref-19[6.7]

Im Bereich der Bildung und des öffentlichen Lebens setzte sich die Entwicklung des 19. Jahrhunderts fort. Das Schulwesen wurde weiter ausgebaut und modernisiert, die Schulen mussten eine immer grösserer Einwohnerzahl gerecht werden: 1965 nahm das Oberstufenschulhaus Looren auf freien Feld zwischen den Dörfern den Betrieb auf, Anfang der 1970er Jahre erhielten die PrimarschulhĂ€user in Ebmatingen, Aesch und Maur moderne Bauten.cite-ref-20[6.8] Die starke Zuwanderung fĂŒhrte zu grundlegenden VerĂ€nderungen im Charakter des Gemeindelebens.cite-ref-21[6.9]

Wappen


Geteilt von Schwarz und einer gefugten, gezinnten silbernen Mauer.

Das Wappen der Gemeinde und des Orts Maur geht auf das Siegel des Meiers aus dem Jahr 1363 zurĂŒck. Daneben existieren die Wappen der Ortsteile Aesch, Binz, Ebmatingen und Uessikon.

Bevölkerung

Die ganze Gemeinde hat seit dem Jahr 2016 ĂŒber 10'000 Einwohner (10884 per 31. Dezember 2024). Im Dorf Maur leben nur 2349 Personen (2025, inkl. Uessikon). Zur Gemeinde mit einer FlĂ€che von 14,8 kmÂČ zĂ€hlen die Ortschaften und ehemaligen BĂŒrgergemeinden Uessikon (weniger als 100 Einwohner), Binz (2215 Einwohner, 2025), Ebmatingen (2834 Einwohner, 2025) und Aesch (3503 Einwohner, 2025) auf der Forch.cite-ref-22[13]

| Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung | Bevölkerungsentwicklung |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahr | 1798 | 1836 | 1910 | 1950 | 1970 | 1990 | 2001 | 2009 | 2010 | 2018 | 2021 |
| Einwohner | 1623 | 2133 | 1421 | 1577 | 3943 | 6979 | 9061 | 9261 | 9517 | 10'204 | 10'813 |

50,58 % der Bevölkerung sind Frauen (2009),cite-ref-mp-4-2010-23-0[14] 21,5 % sind AuslÀnder (2021).cite-ref-0-24-0[15] Die Zugehörigkeit zu Konfessionen verteilt sich wie folgt: 32 % reformiert, 22 % katholisch und 46 % konfessionslos oder unbekannt (2021).cite-ref-0-24-1[15]

Politik

2021 waren 6960 Einwohner der Gemeinde stimmberechtigt.cite-ref-0-24-2[15]

Nationale Wahlen

Bei den Nationalratswahlen 2023 betrugen die WĂ€hleranteile in Maur: SVP 31,02 % (−0,78), FDP 19,09 % (−0,82), SP 13,48 % (+2,66), glp 13,35 % (−2,65), Mitte 9,76 % (+3,01), GrĂŒne 6,23 % (−3,17), EVP 2,09 % (−0,44), EDU 1,77 (+0,60).cite-ref-25[16]

Kantonale Wahlen

Bei den Kantonsratswahlen vom 3. April 2011 erreichte in der Gemeinde Maur die SVP 35 %, die FDP 17 %, die GLP 15 %, die die SP 12 % und die GrĂŒnen sowie die BDP je 5 % der WĂ€hlerstimmen.cite-ref-26[17]

Bei den Kantonsratswahlen vom 13. April 2015 erreichte in der Gemeinde Maur die SVP 36 %, die FDP 26,3 %, die SP 12,7 %, die GLP 7,6 %, die CVP 4,1 %, die GrĂŒnen 3,6 % und die BDP 3,9 % der WĂ€hlerstimmen. Die ĂŒbrigen Parteien erhielten folgende Prozente: EVP 2,2 %, EDU 2,0 %, AL 0,7 % und die SD 0 %.cite-ref-27[18]

Bei den Kantonsratswahlen vom 24. MĂ€rz 2019 erreichte in der Gemeinde Maur die SVP 28,91 %, die FDP 23,77 %, die GLP 13,88 %, die SP 13,11 %, die GrĂŒnen 7,61 %, die CVP 4,65 % und die BDP 2,31 % der WĂ€hlerstimmen. Die ĂŒbrigen Parteien erhielten folgende Prozente: EVP 2,34 %, EDU 2,12 % und die AL 1,29 %.cite-ref-28[19]

Gemeinderat

| Mitglieder des Maurmer Gemeinderats (2022–2026) | Mitglieder des Maurmer Gemeinderats (2022–2026) | Mitglieder des Maurmer Gemeinderats (2022–2026) | Mitglieder des Maurmer Gemeinderats (2022–2026) |
|---|---|---|---|
| Name | Amtsantritt | Funktion | Partei |
| Yves Keller | 2018/2022 | GemeindeprÀsident, Finanzen | FDP |
| Urs Rechsteiner | 2018 | 1. VizeprÀsident, Hochbau und Planung | Die Mitte |
| Catherine Gerwig | 2018 | 2. VizeprÀsidentin, Tiefbau | SVP |
| Rob LabruyÚre | 2018/2022 | SchulprÀsident, Bildung | parteilos |
| Claudia Bodmer | 2022 | Liegenschaften | Die Mitte |
| Thomas HĂŒgli | 2022 | Sicherheit und Kultur | GLP |
| Alexander Lenzlinger | 2022 | Gesellschaft | FDP |

Gemeindeteile

Die Gemeinde Maur besteht aus verschiedenen Dörfern, von denen Maur das kleinste ist, und einigen Weilern.

Aesch/Forch

Aesch liegt auf einer Terrasse auf der Ostseite der Forch, dem Übergang vom ZĂŒrichsee ins ZĂŒrcher Oberland. Zum Ortsteil gehört auch noch Scheuren. Heute wird fĂŒr die frĂŒhere Zivilgemeinde Aesch meist der Name Forch verwendet, der Aesch und Scheuren einschliesst.cite-ref-29[20]

FrĂŒher war Aesch ein kleines Dorf, entwickelte sich aber aufgrund der besseren Verkehrsanbindungen zum grössten Gemeindeteil. Dank Forchstrasse und Forchbahn ist die Stadt ZĂŒrich schnell erreichbar. Ab den 1960er-Jahren wurden in Aesch viele EinfamilienhĂ€user gebaut. Nicht mit dieser Entwicklung konnte die Infrastruktur mithalten. Zwar baute die Gemeinde neue Schulen und ein Altersheim, es fehlt aber an einem zentralen Begegnungsort und an attraktiven LĂ€den.

Binz

Binz liegt im nordwestlichsten Zipfel der Gemeinde, nur wenige Kilometer von der Stadtgrenze ZĂŒrichs entfernt. In den 1990er-Jahren wurde in Binz stark gebaut, so dass sich die Einwohnerzahl verdoppelte. In Binz gibt es einen Kindergarten und eine Primarschule. Ab der 4. Klasse gehen die Kinder nach Ebmatingen zur Schule.

Ebmatingen

Ebmatingen ist der zweitgrösste Ortsteil. Wie Aesch und Binz liegt es auf dem Berg auf einer Terrasse am Hang der Pfannenstielkette. Im ZĂŒrichdeutschen gibt es fĂŒr den Ortsnamen zwei Versionen: Ämedinge und Ebedinge.cite-ref-30[21]

In der Flur Hofacher ortete die KantonsarchĂ€ologie 1999 bei Rettungsgrabungen auf einer FlĂ€che von 1000 Quadratmetern eine Siedlung von GrubenhĂ€usern aus der Ă€lteren Mittelbronzezeit (1500 v. Chr.). Auf der Hangterrasse im GelĂ€ndespickel zwischen alter und neuer Aeschstrasse hatte Lehrer Ueli Kaul aus FĂ€llanden schon 1979 beim Bau der neuen Aeschstasse die Fundstelle eines grossen Pfostenhauses entdeckt. Pfostenlöcher mit Keilsteinen, die tragende Holzpfosten enthalten hatten, Reste lehmverstrichener FlechtwĂ€nde und in den Boden abgetiefte Herdstellen waren die wegweisenden Funde. Firstpfosten dienten als AufhĂ€ngegalgen, das Firstdreieck als Rauchabzug ĂŒber der Herdstelle. Der Fundort zeigt Ähnlichkeiten mit entsprechenden Fundstellen in Urdorf-Herweg, Birmensdorf-Stoffel und Cham ZG-Oberwil. Die Datierung stĂŒtzt sich vor allem auf Keramikfunde, bestehend aus in Wulsttechnik gefertigten Bechern, Töpfen, Schalen, HenkelgefĂ€ssen und SchĂŒsseln mit Fingernagel- und Fingertupfverzierungen, Schlickauftrag, Rillen-, Ritz- und Stempelmustern. Daneben wurden auch Webgewichte und Spinnwirtel gefunden und als Belege des Ackerbaus Mahlsteinfragmente und Spuren von Ackerbohnen, Dinkel- und Emmerkörnern.cite-ref-31[22]

In Ebmatingen ist der einzige grössere Laden der Gemeinde Maur und die katholische Kirche.

Maur

Mit reformierter Kirche und Gemeindeverwaltung ist das Dorf Maur am See das Zentrum der Gemeinde, auch wenn hier weniger als ein Viertel der Einwohner leben.

In Maur befindet sich das Seebad und die Verwaltung der Schifffahrts-Genossenschaft Greifensee, die die Passagierschiffe auf dem See betreibt. Am Ufer nördlich von Maur liegen mehrere CampingplÀtze.

Uessikon

Uessikon (gesprochen: Üessikon) ist ein Weiler am SĂŒdende des Greifensees, der im 20. Jahrhundert viele Einwohner verloren hat.

Höfe

Übers Gemeindegebiet verstreut finden sich noch diverse weitere kleine HĂ€useransammlungen und Höfe. Die wichtigsten Weiler sind Neuhaus auf der Grenze zu Egg an der Forchstrasse, Wannwis an der Strasse zwischen Maur und Egg, Aschbach zwischen Maur und FĂ€llanden, Stuelen zwischen Ebmatingen und dem Greifensee sowie Neugut und Bachlen oberhalb von Uessikon.

Naturschutzgebiete

Das Ufer vom Greifensee steht seit 1941 unter Naturschutz.cite-ref-32[23] Es ist deswegen kaum verbaut und nur an wenigen Stellen zugĂ€nglich. So konnte sich an vielen Orten der SchilfgĂŒrtel erhalten. Auch die Pfahlbausiedlungen liegen hier.

Zu Maur gehört ebenfalls das 2010 angelegte neue Naturschutzgebiet von Hinter Guldenen am Grenzgebiet KĂŒsnacht/Egg und Maur. 60'000 Quadratmeter Weiher, GrĂ€ben und Feuchtwiesen wurden angelegt.cite-ref-33[24]

Wirtschaft

Die Gemeinde war lange Zeit von den bedeutenden Verkehrswegen abgeschnitten. Ohne Eisenbahn und ohne wasserreiche BĂ€che konnte in der Gemeinde keine Industrie Fuss fassen. Noch heute ist die Landwirtschaft neben einigen kleinen Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben wichtiger Arbeitgeber. Vier FĂŒnftel der arbeitenden Bevölkerung verdienen ihr Auskommen ausserhalb der Gemeinde, mehrheitlich in der Stadt ZĂŒrich und in den umliegenden Orten. Die Zahl der Pendler, die in Maur wohnen und auswĂ€rts arbeiten, ist doppelt so gross wie die Zahl der Personen, die insgesamt in Maur arbeiten.

Im Studio Powerplay in Maur produzierten und nahmen fast alle bedeutenden Schweizer Musiker sowie viele internationale Bands Platten und CDs auf, so die Bee Gees, Europe (u. a. den Song The Final Countdown), Lady Gaga, Lenny Kravitz, Prince, Snoop Dogg, Udo JĂŒrgens und Wu-Tang Clan.cite-ref-34[25]cite-ref-35[26]cite-ref-36[27]

Verkehr

Die Forchbahn S 18 ZĂŒrich Stadelhofen – Forch – Esslingen der S-Bahn ZĂŒrich verbindet in 20 Minuten den Mauremer Gemeindeteil Aesch (und Scheuren) mit der Stadt ZĂŒrich.

Zudem verkehren folgende Buslinien, welche von den VBZ betrieben werden:

701 Verkehrt ab Maur ĂŒber Ebmatingen nach ZĂŒrich (Klusplatz)

703 Verkehrt ab Benglen ĂŒber Binz (Maur) nach ZĂŒrich (Klusplatz)

ab 14. Dezember 2025: 706 Verkehrt ab Schwerzenbach ĂŒber FĂ€llanden und Ebmatingen zur S-Bahn-Station Forch

743 Verkehrt ab Maur ĂŒber FĂ€llanden zur S-Bahn-Station Stettbach

bis 13. Dezember 2025: 744 Verkehrt ab Scheuren ĂŒber Ebmatingen und FĂ€llanden zur S-Bahn-Station Stettbach

910 Verkehrt ab Maur ĂŒber Ebmatingen und Zollikerberg zur S-Bahn-Station Zollikon

An den Wochenenden und Feiertagen verkehrt zudem die Nachtbuslinie N71 von/nach Maur.

Von Maur gibt es eine Schiffsverbindung nach Niederuster. Uessikon ist nicht an den öffentlichen Verkehr angebunden.

Seit Herbst 2003 sind grosse Teile der Gemeinde vom FluglĂ€rm der AnflĂŒge auf den Flughafen ZĂŒrich betroffen. BĂŒrgerorganisationen wie der Verein Flugschneise SĂŒd – NEIN sowie die Gemeindebehörden setzen sich gegen den FluglĂ€rm zur Wehr.

SehenswĂŒrdigkeiten

Siehe auch

:

Liste der KulturgĂŒter in Maur

‱ Burg Maur mit David-Herrliberger-Sammlung
‱ MĂŒhle mit Ortsmuseum und SĂ€gerei – die SĂ€gemĂŒhle ist funktionsfĂ€hig, wird jedoch bei VorfĂŒhrungen von einem Elektromotor unterstĂŒtzt (da der MĂŒhleweiher unter Naturschutz steht, kann er nicht wie zum SĂ€gen erforderlich abgelassen werden; das Wasser reicht fĂŒr das Wasserrad, aber nicht zum SĂ€gen).
‱ Reformierte Kirche Maur

Persönlichkeiten

‱ Mina Hofstetter (1883–1967), Landwirtin und Feministin
‱ Werner Kuhn (1899–1963), Physikochemiker und Hochschullehrer
‱ Godi Leiser (1920–2009), Grafiker und Zeichner
‱ Richard Reich (1927–1991), Journalist und Politiker
‱ Ludwig A. Minelli (1932–2025), Anwalt und Journalist
‱ Peter Jacques (1935–2025), Jazzmusiker, Bandleader und Musikredaktor, lebte in Ebmatingen
‱ Emanuel Plattner (* 1935), Radrennfahrer
‱ Erhard Fappani (1936–1999), Maler
‱ Vroni König-Salmi (* 1969), OrientierungslĂ€uferin
‱ Thomas Renggli (* 1972), Journalist und Buchautor, lebt in Ebmatingen

Literatur

‱ Kulturkommission und Gemeinderat der Gemeinde Maur (Hrsg.): Burg Maur. Maur 1976. (Festschrift zur Einweihung der renovierten Burg)
‱ Hans Martin Gubler: Die KunstdenkmĂ€ler des Kantons ZĂŒrich. Band 3: Die Bezirke PfĂ€ffikon und Uster. (KunstdenkmĂ€ler der Schweiz, Band 66). Gesellschaft fĂŒr Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1978, ISBN 3-7643-0991-1, S. 619–652.
‱ Felix Aeppli: Geschichte der Gemeinde Maur. Maur 1979.
‱ Hans Martin Gubler: Maur ZH. (Schweizerische KunstfĂŒhrer, Nr. 455). Hrsg. Gesellschaft fĂŒr Schweizerische Kunstgeschichte GSK. Bern 1989, ISBN 3-85782-455-7.

Weblinks

Commons

: Maur

– Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

‱ Offizielle Website der Gemeinde Maur
‱ Statistische Daten des Kantons zur Gemeinde Maur
‱ Ortsmuseum
‱ Felix Aeppli: Maur. In: Historisches Lexikon der Schweiz.

Einzelnachweise

cite-note-11. Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt fĂŒr Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei spĂ€teren Gemeindefusionen wurden die FlĂ€chen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
cite-note-22. Geographische Kennzahlen – Suche. Gemeindestand 06.04.2025. In: Applikation der Schweizer Gemeinden (admin.ch). Bundesamt fĂŒr Statistik (BFS), abgerufen am 29. August 2025 (bei spĂ€teren Gemeindefusionen wurden die FlĂ€chen zum Stand 1. Januar 2025 zusammengefasst).
cite-note-33. Bilanz der stĂ€ndigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991–2024. In: bfs.admin.ch. Bundesamt fĂŒr Statistik, abgerufen am 28. August 2025 (bei spĂ€teren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst).
cite-note-44. StÀndige und nichtstÀndige Wohnbevölkerung nach institutionellen Gliederungen, Staatsangehörigkeit (Kategorie), Geschlecht und Alter, 2010-2024. Bei spÀteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2024 zusammengefasst. Abruf am 28. August 2025
cite-note-55. ↑ Adrian Huber: Eine jungsteinzeitliche Korbreuse von Maur-SchifflĂ€nde. In: Baudirektion des Kantons ZĂŒrich, Amt fĂŒr Raumentwicklung (Hrsg.): ArchĂ€ologie im Kanton ZĂŒrich. Nr. _03. Fotorotar AG, ZĂŒrich und Egg ZH 2018, ISBN 978-3-906299-18-1, S. 7–26.
cite-note-aeppli-66. ↑ Felix Aeppli: Geschichte der Gemeinde Maur. Gemeinde Maur, Maur 1979.
cite-note-77. ↑ Jörg Wettlaufer: Das Herrenrecht der ersten Nacht: Hochzeit, Herrschaft und Heiratszins im Mittelalter und in der frĂŒhen Neuzeit. Frankfurt am Main 1999, ISBN 3-593-36308-9, S. 251ff.
cite-note-88. ↑ Joh. Henrici Waseri de vita sua. (Memento vom 21. Juli 2015 im Internet Archive)
cite-note-109. ↑ Stefan MĂŒller, Andrea Rota: Die Entwicklung des Religionsunterrichts in der Schweiz im Spannungsfeld von Kirche, Staat und Schule im 19. und 20. Jahrhundert. Eine Übersicht am Beispiel ausgewĂ€hlter Kantone. Teil 2: Kanton Bern. In: Zeitschrift fĂŒr Religionskunde. Nr. 4/2017, 19. Juli 2017, ISSN 2297-6469, S. 45–59, doi:10.26034/fr.zfrk.2017.042 (zfrk-rdsr.ch [abgerufen am 1. Juli 2025]).
cite-note-1210. ↑ Andrea Rota, Stefan MĂŒller: Die Entwicklung des Religionsunterrichts in der Schweiz im Spannungsfeld von Kirche, Staat und Schule im 19. und 20. Jahrhundert. Eine Übersicht am Beispiel ausgewĂ€hlter Kantone. Teil 1: Kanton Waadt. In: Zeitschrift fĂŒr Religionskunde. Nr. 1/2015, 13. Oktober 2015, ISSN 2297-6469, S. 27–42, doi:10.26034/fr.zfrk.2015.002 (zfrk-rdsr.ch [abgerufen am 1. Juli 2025]).
cite-note-1511. ↑ Carlo Moos: Jakob Tanner, Geschichte der Schweiz im 20. Jahrhundert. MĂŒnchen, Beck 2015. In: Historische Zeitschrift. Band 304, Nr. 2, 5. April 2017, ISSN 2196-680X, S. 592–593, doi:10.1515/hzhz-2017-1171 (degruyterbrill.com [abgerufen am 1. Juli 2025]).
cite-note-1712. ↑ Postkutsche Maur – ZĂŒrich. In: Meyerhofscheune Witikon. 2023, abgerufen am 1. Juli 2025.
cite-note-2213. ↑ FĂŒnf Dörfer – Eine Gemeinde. In: Gemeinde Maur. Abgerufen am 29. Dezember 2025.
cite-note-mp-4-2010-2314. ↑ Aus den Verhandlungen des Gemeinderates Maur. In: Maurmer Post. Nr. 4, 2010, S. 18.
cite-note-0-2415. ↑ Maur in Zahlen. In: Gemeinde Maur. Abgerufen am 2. November 2022.
cite-note-2516. ↑ Eidgenössische Wahlen 2023, NR – Ergebnisse Parteien (csv). In: opendata.swiss. Bundesamt fĂŒr Statistik, abgerufen am 17. Februar 2024.
cite-note-2617. ↑ ParteienstĂ€rke bei den Kantonsratswahlen 2011 (Memento vom 20. Juli 2011 im Internet Archive) abgerufen am 14. Mai 2012.
cite-note-2718. ↑ ParteienstĂ€rke bei den Kantonsratswahlen 2015 abgerufen am 6. September 2016.
cite-note-2819. ↑ Kantonsratswahl 2019. Abgerufen am 5. Juli 2019.
cite-note-2920. ↑ 5 Dörfer – 1 Gemeinde. In: Gemeinde Maur. Abgerufen am 7. August 2019.
cite-note-3021. ↑ Heinz Gallmann: ZĂŒrichdeutsches Wörterbuch. Hrsg.: Grammatiken und WörterbĂŒcher des Schweizerseutschen in allg. verstĂ€ndl. Darstellung, betreut vom Verein Sxhweizerseutsch. 1. Auflage. Verlag Neue ZĂŒrcher Zeitung, ZĂŒrich 2009, ISBN 978-3-03823-555-2.
cite-note-3122. ↑ Christina Anchour, Marlies Klee: Ein mittelbronzezeitlicher Siedlungsplatz in Ebmatingen (Gem. Maur). In: Baudirektion Kanton ZĂŒrich (Hrsg.): ArchĂ€ologie im Kanton ZĂŒrich. Nr. _01. FO Print & Media AG, ZĂŒrich und Egg ZH 2009, ISBN 978-3-905681-45-1, S. 17–40.
cite-note-3223. ↑ Verordnung zum Schutz des Greifensee. Kanton ZĂŒrich, 3. MĂ€rz 1994 (zh.ch [PDF; abgerufen am 2. November 2022]).
cite-note-3324. ↑ Tagesanzeiger.
cite-note-3425. ↑ Europe-SĂ€nger Joey Tempest: The Final Countdown – die ewige Silvester-Fanfare – SPIEGEL ONLINE – einestages. In: Spiegel Online. Abgerufen am 2. Januar 2017.
cite-note-3526. ↑ Christoph Brunner: 30 Jahre Hit-Sound am Greifensee. In: Schweizer Radio und Fernsehen. 19. September 2013, abgerufen am 2. Januar 2017.
cite-note-3627. ↑ References. In: Powerplay Studios. Archiviert vom Original am 2. Januar 2017; abgerufen am 2. Januar 2017.